2009-12-10

Von traumperlentaucher @ 06:49 [ Mitteilungen ]

2009-12-09

NWO und Taliban

Von traumperlentaucher @ 07:24 [ Gedanken & Beobachtungen ]


Gestern habe ich über die Guidestones von Georgia berichtet und mich dabei gefragt, wie lange die wohl stehen bleiben. Denn die zehn Regeln dürften einigen gar nicht gefallen.

In der Tat wurden die Guidestones letztes Jahr bereits von Vandalen verschmiert. Dazu gibt es ein Video auf Youtube, das von den Tätern stammen könnte. Die Kommentare dazu fordern, die Guidestones endgültig zu zerstören.
Das erinnert mich unwillkürlich an die Zerstörung der Buddha-Statuen im Tal von Bamiyan in Afghanistan im Jahre 2001 durch die Taliban.
Die Wut der amerikanischen Taliban richtet sich gegen eine „neue Weltordnung“, eine Verschwörungstheorie, die besagt, dass Geheimorden die Weltherrschaft an sich reißen wollen.
Beschuldigt werden insbesondere die „üblichen Verdächtigen“, nämlich die Juden. Damit ist klar, aus welcher Ecke die Anhänger dieser Verschwörungstheorie kommen.

Aber auch einigen anderen sind die Guidestones ein Dorn im Auge. Vorab natürlich die Forderung, die Weltbevölkerung unter 500 Millionen zu halten, also etwa auf dem Stand vor dem 17. Jahrhundert. Zurzeit nähern wir uns der 7Millionen-Grenze. Ein starkes Bevölkerungswachstum setzte übrigens erst mit der beginnenden Industrialisierung Anfangs 1800 ein. Von da an vermehrten sich die Menschen „explosionsartig“.
Allerdings steht auf den Guidestones nirgends geschrieben, dass der Großteil der Weltbevölkerung eliminiert werden soll. Das stünde auch klar in Kontrast zu den anderen Regeln auf den Marmortafeln. Das ist auch nicht notwendig. Die Menschheit wird sich in absehbarer Zeit selbst dezimieren. Die zehn Regeln sind meines Erachtens vielmehr für einen Neuanfang gedacht.

Freut euch an den langen Nächten. Nie brennen Kerzen schöner als jetzt. Euer Traumperlentaucher.

2009-12-08

Die Guidestones von Georgia

Von traumperlentaucher @ 15:56 [ Gedanken & Beobachtungen ]


Im Juni 1978 wurde im Auftrag einer unbekannten Person im Elbert County in Georgia, USA, ein Monument aus Granitblöcken errichtet. Es ist sechs Meter hoch und wiegt 100 Tonnen. Darin eingraviert wurden zehn Richtlinien für die Menschheit in acht modernen und vier antiken Sprachen. Im Fundament des Monuments, das auch das amerikanische Stonehenge genannt wird, soll sich zudem eine Zeitkapsel befinden. Wann sie gehoben werden soll, wird jedoch nicht erwähnt. Die zehn Regeln besagen folgendes:

1. Halte die Menschheit unter 500 Millionen,
für eine immerwährende Eintracht mit der Natur
2. Lenke die Fortpflanzung weise
um Fitness und Vielfalt zu vervollkommnen.
3. Vereinige die Menschheit
mit einer neuen, universellen Sprache.
4. Beherrsche Leidenschaft - Glauben - Tradition
und alles übrige mit gemäßigter Vernunft.
5. Schütze die Menschen und Nationen
durch faires Recht und angemessene Gerichte.
6. Lass alle Nationen intern regieren
und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen.
7. Vermeide belanglose Gesetze
und unnütze Beamte.
8. Wahre das Gleichgewicht zwischen persönlichen Rechten und
gesellschaftlichen Pflichten.
9. Würdige Wahrheit - Schönheit - Liebe
im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichem.
10. Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
und lasse der Natur Raum

Eine interessante und gut gemeinte Botschaft von Unbekannten, leider läuft die Wirklichkeit in die entgegengesetzte Richtung. Ist sie gedacht für einen Neuanfang nach einer großen Katastrophe?

Ich wünsche euch eine besinnliche Zeit. Euer Traumperlentaucher


2009-12-07

Grabenspuren

Von traumperlentaucher @ 12:44 [ Träume ]


„Wozu dienen eigentlich die tiefen Gräben, links und rechts des Weges“, fragte ich meinen gesichtslosen Traumbegleiter. Wir marschierten auf einem Pfad flussabwärts, der sich einige hundert Meter vom Ufer entfernt hatte. Die Gegend war karg und von Felsenpfeilern übersät, als hätte hier Obelix eine Menhir-Ausstellung organisiert. Ein Steinwald, durch den sich unser Weg schlängelte.
„Das sind Spuren, die Träumer hinterlassen haben“, meinte der Gesichtslose.
„Spuren? Wozu?“
„Damit man sie nicht vergisst, wenn sie aus den Traumwelten verschwinden.“
„Du meinst, wenn sie in der Realität sterben?“
„Man muss nicht sterben um nicht mehr zu träumen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Tür zu seinen Träumen zuzuschlagen.“
Wieder war er mir ausgewichen. Dabei hätte ich zu gerne gewusst, ob es nach dem Tod noch Träume gab. Aber Nachhaken hatte keinen Sinn, das wusste ich aus Erfahrung.

Doch die Spuren ließen mich nicht mehr los. Wieso hinterließ jemand so tiefe Gräben? Als ich meinen Traumbegleiter darauf ansprach, meinte er:
„Nur wenige Menschen verschwinden spurlos aus der Welt. Ein Foto, vielleicht sogar ein kleines Kunstwerk oder ein Bauwerk, ein Musikstück oder Buch. Die meisten Spuren verschwinden bereits nach einigen Jahren. Doch einige sind davon besessen, Spuren zu hinterlassen die alle Zeiten überdauern. Und sie tun das nicht nur in der Wirklichkeit, sondern auch in ihren Träumen.“
Eine interessante Theorie, fand ich. Doch wieso ausgerechnet Gräben? Wieso keine Bauwerke, Kunstwerke oder gar Meisterwerke?
Wieso häufig schien er meine Gedanken lesen zu können:
„Was im wirklichen Leben als ein Kunstwerk erscheint, ist oft im Traum nur noch ein simples Machwerk oder eben ein Graben.“
Dabei gab es auch hier im Traumland Kunstwerke, ich hatte sie schon gesehen. Gezwirbelte Türme, die in die Wolken ragten, seltsame Maschinen, Klangtempel, aus denen Engelsmusik drang und wunderschöne Gärten in perfekter Harmonie.
„…und Brücken“, ergänzte der Gesichtslose meine Gedanken. „Sie sind das Gegenstück zu den Gräben.“
„Ja, Brücken, welchen Meisterleistungen in der Wirklichkeit sie wohl entsprechen?“
Der Gesichtslose hüstelte. „Manchmal braucht es nur die richtigen Worte um Brücken zu schlagen.“

Heute schon eine Brücke gebaut? Euer Traumperlentaucher

2009-12-04

Mit dem Cadi ans Nordkap

Von traumperlentaucher @ 08:26 [ Begegnungen ]


Zurzeit lerne ich Norwegisch. Eine lustige Sprache zwischen Berndeutsch und Altenglisch, meint dazu mein Freund Armin. Als ich ihm eröffnete, ich wolle nächstes Jahr ans Nordkap fahren, meinte er:
„Da musst du aber vorsichtig sein, unter jeder Brücke hockt ein Troll.“
„Das ist ja ähnlich wie bei uns“, entgegnete ich, „doch hier sitzen sie in den Redaktionsstuben der Zeitungen.“
„Sieben davon haben sie ins Bundeshaus gesperrt“, feixte er. „Weißt du übrigens, dass in Norwegen die Berge höher scheinen, als sie sind?“
„Logisch, wenn man unten in den Fjorden auf Meereshöhe ist.“
„Nein, daran liegt es nicht. Die Längengrade sind schuld. Je weiter du nach Norden kommst, desto mehr laufen diese zusammen, bis sie sich schließlich am Nordpol treffen. Je enger sie beieinander sind, desto höher wirken die Berge.“
Ich schaute ihn skeptisch an, doch er fuhr unbeirrt weiter:
„Das ist auch der Grund, wieso die Straßen im Norden besser sind. Praktisch keine Schlaglöcher. Wegen den enger liegenden Längengraden ist das Lochraster kleiner.“
„Du veräppelst mich!“
„Am Nordpol wären die Straßen so fein wie der Hintern einer Achtzehnjährigen. Allerdings kann man dort nicht mehr asphaltieren, das würde das Eis schmelzen.“
„Spinner!“
„Wie willst du denn zum Nordkap gelangen?“
„Ich habe mir einen alten Cadillac gekauft, das ideale Expeditionsfahrzeug.“
„Eine gute Wahl“, meinte er. „Diese Straßenkreuzer halten auch den Elchen stand. Allerdings würde ich an deiner Stelle noch einen Elchfänger montieren.“
„Ich bin mehr für Prävention und habe ein Eisenbahnhorn bestellt. Es soll sogar Elefanten erschrecken.“

Ha det bra! Euer Traumperlentaucher

2009-12-02

Bundesrat ohne Volk?

Von traumperlentaucher @ 07:47 [ Gedanken & Beobachtungen ]


Ob die Minarettinitiative gescheit war, darüber kann man streiten. Auch darüber, wer wem vor der Abstimmung Angst gemacht hat.
Doch was jetzt geschieht ist merkwürdig. Die Bundesräte entschuldigen sich in aller Welt für ihr Volk und zweifeln an der Rechtmässigkeit der Abstimmung. Dabei hat der Bundesrat schon genug schlechte Noten: Libyen-Affäre, Bankgeheimnis, Personenfreizügigkeit, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Wenn er so weiter fährt, wird er bald kein Volk mehr haben. Eine Katastrophe in einer direkten Demokratie.

Entlarvend ist auch das Verhalten der Parteien: Die Grünen rennen nach Straßburg, die Sozis organisieren Demonstrationen, die sogenannt „Christlichen“ schwenken die Fahne im Wind und wiegeln ab. Die SVP reckt sich in Siegespose für ihre Schnapsidee.

Noch schlimmer ist die Presse. Die Kommentare der Journalisten stehen im Widerspruch zu der Mehrheit der Meinungen in den Leserspalten und Foren, sofern sie diese überhaupt zulassen. Mit Ausnahme der Weltwoche natürlich, einer der SVP nahestehenden Wochenzeitung mit einem zwar brillanten aber ebenso provokativen Chefredakteur.
Was ist in unseren Redaktionsstuben los? Sind alle Journis rotgrün?

Oder sind sie alle gekauft und müssen schreiben, was ihre Meister ihnen vorschreiben?
Ist es vielleicht gar so, dass diese unsichtbaren Meister im Hintergrund auch die Meister der Bundesräte sind?
Könnte es sein, dass diese Meister nichts anderes sind als die Wirtschaftselite unseres Landes? Das Großkapital, die Banken? Und dass diese schlicht und einfach Angst haben um ihre Geschäfte? Einige „Zeichen“ der letzten Zeit deuten darauf hin.

Doch was ist dann mit den Grünen, diese von einem Sammelsurium von esoterischen und gutmenschlichen Spinnern und Träumern gekaperte Partei? Die sind ja vermutlich nicht gekauft, es würde sich ja kaum lohnen. Höchstens für Monsanto.

Und was mit den Sozialdemokraten, der ehemaligen Partei der Arbeiter und Schwachen? Sind sie nicht schon längst eine Beamtenpartei geworden, die versucht krampfhaft ihr Wählerpotenzial über die Funktionäre hinaus zu erweitern? Stimmalter 16 und so.

Die direkte Demokratie befindet sich zurzeit auf dem Prüfstand. Der Motor rüttelt und stottert und aus dem Auspuff entweichen giftige Gase. Es bräuchte einen guten Mechaniker um die Maschine wieder zum rund laufen zu bringen. Doch der ist weit und breit nirgends zu entdecken.

Bei der Minarettinitiative ging es m.E. nur vordergründig um Türme und schon gar nicht gegen die hier lebenden Mitbürger muslimischen Glaubens. Im Grunde ging es dabei um drei Dinge:

1. Eine Ohrfeige für einen sackschwachen Bundesrat, der immer weniger die Interessen des Schweizervolks vertritt, dieses aber immer wieder anlügt.

2. Ein Signal gegen die ungebremste Überfremdung, verbunden mit einer Überbevölkerung. Verstärkt durch die drohende Arbeitslosigkeit in der Krise.

3. Ein „Bis hierher und nicht weiter“ gegen eine aggressive, menschenverachtende, mittelalterliche Ideologie, deren verdecktes Ziel die Weltherrschaft ist.

Doch davon lese ich in den Zeitungen nichts. Stattdessen werden 57.5% der Stimmbürger als rechtsradikal, dumm, ungebildet und rückständig beschimpft.

Jetzt brauche ich dringend wieder ein paar gute Träume. Euer Traumperlentaucher