2007-07-31

Tröimigam

Von traumperlentaucher @ 07:57 [ Träume ]


Ein Trömigam ist ein träumender Bräutigam oder ein geträumter Bräutigam – je nach dem. Und er ist auch der Grund, wieso mein Blog vergangenes Wochenende Pause hatte: Ich steckte nämlich in einer ziemlich speziellen Traumsequenz. Das fing schon mal mit einem Polterabendtraum an. Diesmal hatte es nichts mit einem Poltergeist zu tun, sondern mit Bowling & Bier und einigen anderen Dingen, die ich eurer Fantasie überlasse. Polterabende haben es in sich. Sie können im Delirium, im Gefängnis oder im Krankenhaus enden. Mein Traumpolterabend endete in einer philosophischen Diskussion. Doch dann, als die Traumbraut ins Spiel kam, überschlugen sich die Träume und ich kann mich nur noch an Bruchstücke erinnern: An ein schräges Bild hinter der Standesbeamtin, an ein Fotoshooting in dem ich mir vorkam wie ein Fotomodell, aber nicht so aussah, und daran, wie ich in einer dieser überlangen Limousinen saß und den Leuten im Städtchen Bonbons zuwarf – wie Vogelfutter. Einige starrten mich dabei tatsächlich an wie schräge Vögel. Ja, sie nicht ich. Ich erinnere mich auch daran, dass die Limo eine gut bestückte Bordbar hatte und die Strecke unendlich viele Kurven und daran, wie wir schlussendlich in einem Märchenschloss landeten und an einen Mister Bean, der dort den Whirlpool zu einer Wasserorgel umfunktionierte. Ich denke, es war der Traumtrauzeuge himself.
Na ja, alles brauche ich ja nicht zu erzählen, ihr würdet mir ohnehin nicht glauben. Aber es war wirklich ein verdammt guter Traum, einer von den Besten, die ich je geträumt habe.

Ich hätte da noch einige Bonbons, Euer Traumperlentaucher

2007-07-30

Der Atem der Erde

Von traumperlentaucher @ 08:13 [ Träume ]


„Hör gut zu!“, sagte der Gesichtslose zu mir.
Wir befanden uns mitten in einem Wald, in dem jeder Baum, jedes Kraut, jeder Pilz genau am richtigen Ort stand – in einem Märchenwald.
„Es ist nur der Wind“, entgegnete ich.
„Nein, es ist der Atem der Erde“, widersprach mir mein Begleiter.
Ich zuckte die Schultern. „Das mag sein, aber was willst du damit sagen?“
Das Rauschen in den Baumwipfeln wurde lauter und plötzlich war mir, ich hörte ein Raunen und Flüstern dazwischen. Ich konzentrierte mich so sehr auf das Hören, bis mein Körper nur noch Ohr war – ein einziges riesiges Ohr. Tatsächlich! Tausend Stimmen flüsterten und jede erzählte eine Geschichte. Erstaunlicherweise konnte ich in dem Wirrwarr nach Belieben eine Stimme herauspicken und verstand dann jedes Wort, jeden Satz. Wie ein Radio, das auf die richtige Wellenlänge abgestimmt wird.
„Jetzt höre ich es“, stellte ich erstaunt fest.
„Gut! Doch das ist noch nicht alles. Der Atem der Erde vermag noch viel mehr.“
Gespannt hörte ich weiter dem Raunen des Windes zu, wechselte von Stimme zu Stimme, von Geschichte zu Geschichte.
Er erzählte von der Vergänglichkeit des Lebens, von Wünschen, Hoffnungen und Träumen, und er berichtete auch von der Liebe. Der Wind sprach davon, wie er die Liebe entfachte, bis sie zu einem mächtigen Feuer wurde, gleich wie groß die Distanz zwischen den Liebenden auch war. Aber er sprach auch davon, dass sein Atem das Lichtlein der Liebe ausblies, wenn dieses zu klein und zu schwach war.
Da bin ich leider aufgewacht. Ich hätte noch gerne mehr vom Wind erfahren.
Aber ich habe mir vorgenommen, ihm beim nächsten Mal gut zuzuhören.

Es freut mich, dass ihr alle noch da seid, Euer Traumperlentaucher

Bild: von Mike

2007-07-26

Märchenpoker

Von traumperlentaucher @ 08:13 [ Geld&Gold ]


Das weltweite Finanzsystem gleicht einer Pokerrunde. Die Einsätze werden immer höher, das Spiel immer riskanter und undurchschaubarer. Die Gläubiger der USA sitzen heute auf riesigen Dollarvorräten und sie wissen, dass sie diese nie mehr ganz ausgeben können. Würde zum Beispiel China seine Dollars abstoßen, würde das eine Kettenreaktion auslösen. Der Dollar würde ins Bodenlose stürzen, die Welt ins Chaos. Die Folgen wären katastrophal, auch für China. Trotzdem: der Erste, der sich zu diesem Schritt entschließt und dem es gelingt, seine Dollars teilweise noch in härtere Dinge zutauschen, erleidet den geringsten Schaden. Alle anderen werden die Dummen sein. So belauert denn jeder jeden und das Kartenhaus hält vorerst zusammen, the american way of life ist gesichert und die Kriege werden weiterhin finanziert.
Doch still und heimlich hat sich ein neuer Spieler an den Pokertisch gesetzt. Er heißt Peak Oil, und mit seinem Erscheinen ändern sich auch die Regeln.
Der zukünftige Einsatz wird vermutlich nicht mehr Dollar heißen, vielleicht auch nicht Gold oder Silber, sondern Energie. Wer hat, wird reich - unsäglich reich - wer nicht hat, verschwindet durch den Notausgang der Geschichte.

Und die Pokerrunde verwandelt sich in ein Märchen: Im eisigen Osten sitzt ein Bär auf seinem riesigen Wintervorrat, im Westen lauert ein Adler und sieht seinen letzten Fisch davon schwimmen, dazwischen kauert ein Reh…und im Süden trottet ein Kamel durch die Wüste, das noch nicht weiß, wo es Wasser finden wird, wenn seine Vorräte aufgebraucht sein werden.

Ende…vorerst.

Nächstens träumen wir wieder weiter, versprochen, Euer Traumperlentaucher.

Bild: Von Mike

2007-07-25

Traumgold

Von traumperlentaucher @ 06:34 [ Geld&Gold ]


Seit Jahren wird weltweit weniger Gold gefördert als gekauft wird. Die Nachfrage wäre also eigentlich höher als das Angebot. Doch die Differenz stammt aus den Verkäufen der Nationalbanken. Darum steigt der Goldpreis nur moderat.
Doch was wird an dem Tag geschehen, an dem sie kein Gold mehr zu verkaufen haben?
Dann dürfte der Goldpreis explodieren. Und vermutlich wird dann der Goldbesitz in vielen Staaten verboten um das Papiergeld, das Fiat-Money zu schützen.

Bereits 1933 hat Franklin D. Roosevelt sofort nach seiner Amtsübernahme den privaten Goldbesitz verbieten lassen. Alle mussten dazumal ihr Gold innert Monatsfrist dem Staat abliefern. Natürlich zu einem festgesetzten Preis. Es dauerte dann beinahe vierzig Jahre bis dieses Verbot wieder aufgehoben wurde.

Das könnte jederzeit wieder geschehen, nicht nur mit Gold, auch Silber könnte eingezogen werden. Denn bei Silber sei die Lage noch kritischer, behaupten die Silverbugs. Der Preisanstieg in den letzten Jahren scheint ihnen Recht zu geben.
Und es könnte auch in Europa geschehen, denn das amerikanische Imperium hat heute genug Macht, ein solches Verbot auch bei seinen Vasallen durchzusetzen. Abgesehen davon sitzen alle im gleichen Kartenhaus.

Schluss folgt

Morgenstund hat Gipfel im Mund, Euer Traumgoldtaucher

Bild: Von Mike

2007-07-24

Goldbugs

Von traumperlentaucher @ 06:42 [ Geld&Gold ]


Die Schweizerische Nationalbank habe zuviel Gold im Keller, hieß es schon 2003 und verscherble deshalb ihren Goldschatz. Sie tut dies bis heute. Doch sie verkauft nicht alleine: Andere europäische Nationalbanken tun dies auch.
Doch Gold hat in den letzten Jahren stetig an Wert gewonnen und wird das voraussichtlich auch weiterhin tun. Wieso verkauft die Nationalbank dann? Vielleicht sogar gegen einen Dollar, der vermutlich an Wert verlieren wird? Irgendetwas stimmt doch da nicht! Das ist doch ein Verlustgeschäft!

Es geht um die Erhaltung unseres weltweiten Tauschsystems, bei dem der Dollar zur Zeit Leitwährung ist. Kein Staat der Welt möchte, dass Gold wiederum zu einem Tauschmittel wird. Denn seine Menge ist begrenzt und es lässt sich nicht beliebig herstellen wie Papiergeld.
Würde Gold plötzlich stark steigen, wäre dies ein schlechtes Omen und das Gold könnte zu einem Nagel am Sarg des Fiat-Money werden. Das will niemand…außer vielleicht den extremen Goldanhängern, den sogenannten Goldbugs.
Die teuren Notenpressen würden dann wertlos, die Bürger revolutionär und der Staat bankrott. Darum: wehret den Anfängen und dem Goldpreis.
Doch das ist nur eine Seite der Medaille.
Böse Zungen behaupten, dass ein guter Teil des europäischen Goldschatzes nicht in Europa lagere, sondern anderswo, zum Beispiel tief unter den Wolkenkratzern in NYC oder in den Bunkern von Fort Knox. By the way: Die Amerikaner verkaufen natürlich kein Gold.
Den Rest überlasse ich eurer wilden Fantasie, die sicher in der Lage ist, einige schöne Verschwörungstheorien auszudenken und darüber zu spekulieren, ob und wie die Europäer jemals wieder an ihr Gold kommen werden.
Aber es gibt vielleicht noch einen anderen Grund, wenn ein Staat wie die Schweiz seinen Goldschatz gegen bunt bedrucktes Papier eintauscht: Wenn viel Gold hinter einem Papiergeld steht, wird dessen Versprechen sehr ernst genommen. Die Währung steigt und steigt. Zurzeit wäre das zwar für den Schweizer Franken keine schlechte Sache. Deshalb vermute ich, dass die Goldverkäufe der Nationalbank in nächster Zeit ziemlich mager ausfallen oder ganz versiegen werden.

Fortsetzung folgt

Wenn ihr auf Nummer Sicher gehen wollt: gebt euer Geld heute aus, dann bekommt ihr was dafür. Euer Traumperlentaucher.

Bild: von Mike

2007-07-23

Crashkurs in Geld

Von traumperlentaucher @ 07:06 [ Geld&Gold ]


Was ist eigentlich dieses bunt bedruckte Papier, das man Geld nennt?
Klar wie Kloßbrühe, werdet ihr sagen, Geld ist ein Tauschmittel, wie früher zum Beispiel Muscheln. So steht’s auch in Wikipedia.
Nationalkomiker…pardon, Nationalökonomen werden vielleicht ergänzen, Geld sei auch ein Wertmaßstab, mit dem man verschieden Waren und Dienstleistungen miteinander verglichen könne. Spaßvögel werden auch sagen, Geld sei ein Wertaufbewahrungsmittel und Ärzte werden es vielleicht als Beruhigungsmittel bezeichnen.

Früher, bei Gold und Muscheln, hatte das Tauschmittel selber noch einen Wert. Man konnte etwas damit anfangen, zum Beispiel daraus Schmuck herstellen. Doch könnt ihr euch Schmuck aus Papiergeld vorstellen? Das heutige Tauschmittel eignet sich bloß noch dazu, eine Linie Koks zu ziehen. Sonst ist es wertlos.

Papiergeld wird im Englischen auch FIAT-Money genannt. Das hat nichts mit einer Automarke zu tun, der man früher beim Rosten zusehen konnte, sondern kommt vom lateinischen Wort „Fiat Lux“: es werde Licht. Fiat-Money heißt also: es werde Geld.

Geld ist also nichts anderes als ein Versprechen. Ein Versprechen für sein nutzloses Papier eines Tages Waren oder Dienstleistungen zu bekommen.
Wird dieses Versprechen immer weniger Wert, nennt man es Inflation, wird es immer wertvoller, Deflation.

Versprechen funktionieren nur mit zwei Zutaten: Glauben und Ehrlichkeit.
Die Ehrlichkeit ist schon lange auf der Strecke geblieben, doch der Glaube funktioniert zurzeit noch. Allerdings beginnt er beim Dollar langsam abzubröckeln.

Für die Amerikaner ist das zwar gar nicht so schlecht. Verliert der Dollar an Wert, reduzieren sich auch ihre Auslandschulden. Doch niemand sieht es gerne, wenn seine Versprechen nicht mehr ernst genommen werden.
Das könnte unvermittelt in eine Hyperinflation führen und dann müssten wir eines Morgens vielleicht eine Million für einen Laib Brot bezahlen und am nächsten eine Milliarde.

Das hätte zwar den Vorteil, dass Fiat-Money wieder an Wert gewinnen würde – an Heizwert – doch dürfte das kaum zur Zufriedenheit der Bürger beitragen und der Staat bekäme bald Probleme.

Fortsetzung folgt morgen

Bis dann, verheizt eure Scheine nicht, Euer Traumperlentaucher

2007-07-22

Gegensätze

Von traumperlentaucher @ 08:04 [ Gedanken & Beobachtungen ]


Gott bleibt immer gleich, doch wir Mensch ändern uns, und damit auch unser Verhältnis zu Gott und unser Gottesverständnis. Moderne Philosophen, oder solche die sich dafür halten, reklamieren deshalb von den Kirchen Anpassung und Wandlung. Doch diese weisen solches Ansinnen strikte von sich. Ihr Blick geht zurück, über Jahrhunderte und Jahrtausende; dort, auf der anderen Seite der Geschichte liegt ihre Wahrheit. Sie können sie nicht ändern, denn sie können sie nicht mehr erreichen, sie sind von ihr durch einen Abgrund aus Zeit getrennt.
Aber auch die, die sich Philosophen nennen, können die Wahrheit in ihren Gedankenspielen nicht erschließen. Denn ihr Gott ist nur allzu oft der Götze Wissenschaft.
Um Gott zu erfahren brauchen wir weder die einen noch die anderen, denn Gott ist in uns.

Das war das Wort zum Sonntag von Eurem Traumperlentaucher


2007-07-21

Der letzte Schrei

Von traumperlentaucher @ 07:09 [ Gedanken & Beobachtungen ]


Das höchste Glück der Pferde ist der Reiter auf der Erde. Diese Variante kam mir unvermittelt in den Sinn, als ich kürzlich einen Katalog durchblätterte. Inmitten all der lustigen Unnötigkeiten entdeckte ich einen Pferdehometrainer, eine Art Schaukelpferd für Erwachsene, ein Pferdesattel auf einem Gestell, der durch Motoren in Bewegung gesetzt wird. Damit ist Reiten auch im Wohnzimmer möglich. Es soll eine therapeutische Wirkung haben. Nichts gegen Pferde. Wir wohnen in einem Dorf von Pferdenarren und ich bewundere diese eleganten und stolzen Tiere jeden Tag. Am schönsten sind sie auf der Weide anzuschauen – notabene ohne Reiter. Ich habe auch nichts gegen Hometrainer. Velofahren im Salon ist vermutlich gesünder als auf der Strasse. Außerdem kann man sich jederzeit mit einem Bier aus dem Kühlschrank dopen. Apropos Doping: Mein Ex-Patron Andy Rihs soll jetzt auch ein Buch geschrieben haben. Natürlich übers Velofahren, bzw. über sein ehemaliges gelbgrünes Rennteam. Ich bin sehr gespannt darauf und werde hier im Blog darüber berichten. Natürlich werde ich Andy auch ein Exemplar meines nächsten Buches „Eine verrückterliche Firma“ zukommen lassen. Das dürfte ihn brennend interessieren.

Mit einem morgendlichen Wiehern, Euer Traumperlentaucher

PS. Velo = Fahrrad

2007-07-20

Zwischenhören

Von traumperlentaucher @ 08:17 [ Träume ]


In gewitterschwerer Nacht vom einen in den anderen Traum getrieben, dazwischen Halt gemacht, doch nie richtig aufgewacht, habe ich Seltsames zu berichten.
Nie hätte ich es für möglich gehalten, nie gedacht: Nach einem Alptraum, den ich nicht gesucht habe und der nicht der Rede wert ist, im Zwischenraum eines Zwischentraums, drang unvermittelt das Mauzen von Tizian und Mitri an mein Ohr. Und plötzlich verstand ich Katzensprache. Ihre Schnurr- und Gurrlaute übersetzen sich automatisch in verständliche Wörter und Sätze. Nichts Wichtiges, nur Belangloses wie: „Geh weg, lass mich in Ruhe“.
Als ich mir im Schwebezustand des Zwischentraums des Übersetzungsvorgangs bewusst wurde, war es vorbei, die Katzensprache wurde wieder zu unverständlichen Lauten. Trotzdem konnte ich einen Zipfel des Zwischentraums packen und in die Wirklichkeit zerren.
Dieses eindrückliche Erlebnis ist ein Beispiel dafür, welch seltsame Dinge man in Zwischenträumen erleben kann.

Mit den besten Grüssen, Euer Traumperlentaucher

Bild: Das Matterhorn streckt seinen Kopf aus den Wolken

2007-07-19

Peak Oil? Gibt es nicht!

Von traumperlentaucher @ 07:17 [ Peak Oil ]


…sagen die Berufsoptimisten und die Erdöllobby. Logisch! Wer schaufelt sich schon freiwillig sein eigenes Grab?
Aber auch staatliche Stellen und Organisationen vermeiden das Wort "Peak" wie der Teufel das Weihwasser. Allen voran Daniel Yergin, Vorstandsvorsitzender von Cambridge Energy Research Associates (CERA). Er ist einer der profiliertesten Gegenspieler der Peak Oil Anhänger. Natürlich verneint er nicht die Endlichkeit der fossilen Energiequellen, aber er spricht nicht von einem Peak, sondern von einem Plateau, das nach 2030 in einen sanften Abstieg übergehen soll.
Noch positiver sieht es der Rapport des U.S. National Petroleum Council's, der diese Woche erschienen ist. Gemäß diesem wird bis 2030 der Verbrauch massiv zunehmen, vor allem in Südostasien, Europa und Nordamerika. Doch wo soll der schwarze Saft herkommen? Laut dem Bericht zum größten Teil aus dem mittleren Osten, von den bisherigen Lieferanten.
Bis 2030 soll die Förderung mehr als das Doppelte von dem betragen, was heute allein die OPEC liefert.
Der National Petroleum Council, der an die Regierung berichtet, hat also irgendwo noch eine zweite OPEC versteckt. Eine, die es noch zu finden gilt.
Bleibt noch die Frage, wer denn hinter dieser Studie steckt. Ihr habt’s erraten: Neben alten Bekannten wie Exxon und Chevron, treffen wir natürlich wieder auf unseren lieben Daniel Yergin.
Cui bono? Wem nützt es? Wieso ist der liebe Daniel offensichtlich Berufsoptimist?
Vermutlich weil es seinem Institut nützt. Die Welt braucht dringend Illusionen und ist bereit dafür teuer zu bezahlen. Zum Teufel mit den Schwarzsehern!

73, Euer Traumperlentaucher

Bild: Zwei "Schwarzseher" von JoJo


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